5 Gründe, warum Unordnung immer nachwächst # 5 – Wir wollen mehr haben als wir brauchen

Gründe für Unordnung
Nummer 5 ist heute dran! Der letzte Grund, warum sich bei uns immer wieder Unordnung einschleicht und warum wir sie so schlecht in den Griff bekommen.

Inhalt

Also Grund Nummer 5:

Wir wollen mehr haben als wir brauchen

Eigentlich ist das die perfekte Zusammenfassung aller anderen Punkte. Ich rufe in Erinnerung:

#1 Wir haben zu viele Sachen!

#2 Sachen haben keinen festen Aufbewahrungsort

#3 Wir heben Sachen auf, die wir irgendwann mal gebrauchen können

#4 Wir kaufen schlechte Qualität

5 Gründe für Unordnung

Alle vier oben genannten Gründe entstehen natürlich dadurch, dass wir mehr Dinge besitzen/kaufen, als wir tatsächlich zum leben gebrauchen.

Da wir nicht im Urwald ums Überleben kämpfen, ist das ziemlich normal. Das beginnt im Kleinen mit der Küchenuhr (wir könnten ja auch auf unsere Armbanduhr schauen) und hört auf bei großen Sammlungen.
Ich meine aber in diesem Fall den alltäglichen Anschaffungswahnsinn – nicht den krankhaften Messie (dazu können kompetentere Menschen etwas sagen) und ich möchte auch keinen Feldzug gegen unsere Wohlstandsgesellschaft anzetteln.

Ich habe mir gerade eine wunderschönes Einkaufstasche gekauft. Ich mag sie wirklich und sie begleitet mich seither. Aber es ist nicht so, dass ich davor meine Einkäufe vor mir her gerollt hätte. Aber nein! Ich besitze eine ordentliche Sammlung an Taschen und eigentlich hätte ich keine neue gebraucht. Aber sie ist soooo schön! Und ich wollte sie wirklich!

Ich möchte niemandem verbieten, Dinge zu kaufen. Dafür tu ich das ja selbst viiiieeeel zu gerne!
Aber es sollte uns bewusst werden, dass man darüber nachdenken muss, was man wirklich braucht, unbedingt haben möchte und was man sich auch mal verkneifen kann.

Nice to have

Das ist der Schlüssel zu einem ordentlicheren Leben: Klarheit über unsere Bedürfnisse zu gewinnen und gleichzeitig unseren Konsum zu reflektieren. Ein einfacher Trick, um den Kaufrausch zu kontrollieren, ist die „48-Stunden-Regel“. Wenn du etwas im Auge hast, warte 48 Stunden, bevor du es kaufst. Oft reicht diese kurze Zeitspanne aus, um zu erkennen, dass das Verlangen nach dem Gegenstand eventuell nicht so dringend war.

Ein weiterer hilfreicher Ansatz ist, eine Liste zu führen, in der du vermerke, welche Gegenstände du wirklich brauchst und welche nur als „Nice-to-have“ durchgehen. Diese Sichtweise hilft, Impulskäufe zu vermeiden und sich bewusster für qualitativ hochwertige Stücke zu entscheiden, die dir Freude bereiten und deine Stilvorlieben reflektieren.

Denke daran, dass mehr nicht unbedingt besser heißt. Oft ist es der Raum, den du für deine wertvollen Besitztümer schaffst, der dir Frieden und Klarheit gibt. Wenn du nur die Dinge behältst, die du wirklich liebst und benutzt, wirst du nicht nur mehr Platz in deinem Zuhause haben, sondern auch mehr geistige Freiheit, die Dinge zu genießen, die dir wirklich wichtig sind.

Letztlich geht es darum, eine Balance zwischen unserem Wunsch nach neuen Dingen und den realen Bedürfnissen unseres Lebens zu finden. Jedes Mal, wenn du eine neue Tasche oder ein neues Paar Schuhe in Betracht ziehst, frage dich: „Werde ich dieses Stück tatsächlich nutzen und lieben, oder wird es bald im Schrank verstauben?“ Denk daran: weniger ist oft mehr!

Über Sabine
Ordnung war schon immer eine Leidenschaft von mir. Eine ordentliche Wohnung ruft tiefe Entspannung und Freude bei mir hervor! Leider, leider bin ich eine faule Socke, die zwar sortierte Wäsche liebt, aber eigentlich lieber ein Buch lesen würde. Also machte ich mir Gedanken zu folgender Frage: „Wie kann ich eine maximal ordentliche Wohnung mit minimalem Einsatz bekommen?“ Und das ist nun meine Mission! Viel Ordnung mit wenig Aufwand!
 

Hier findest du alle Beiträge von Sabine.

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Kommentare

Comments (1)

  • Walburga Naturmädel

    Hallo, guten Morgen,Du Schreibst mir aus der Seele. Wenn ich mir eine unnötige Neuanschaffung verkneife, dauert es meist nur ganz kurz, bis die Sache vergessen ist - ein klarer Beweis dafür, dass ich es wirklich nicht brauche. Ich habe aber auch schon auf supertolle megacoole mussichunbedingthaben-Schuhe verzichtet und 3 Monate später das Internet auf den Kopf gestellt, bis ich sie doch noch gefunden habe *grins*. Verstehe mal einer die Vernunft - ich arbeite weiter daran.Liebe GrüßeWalburga

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